Training
Wie trainiert ein Dressurpferd? Periodisierung für Amateure
Periodisierung bedeutet den planmäßigen Aufbau des Trainings in Zyklen. Klingt nach Leistungssport – funktioniert aber auch für Amateure. Stagnierst du in deinen Prüfungen? Periodisierung bringt den Fortschritt zurück.
Veröffentlicht: 3/15/2026
EquiSight Editorial
Redactie · EquiSight · SaFleu Equestrian Centre BV
Was ist Periodisierung?
Training wird in Blöcke (Mesozyklen) mit unterschiedlichen Zielen unterteilt – manchmal Kraft, manchmal Losgelassenheit, manchmal Wettkampfform. Zwischen den Blöcken liegt Erholung. Kein kontinuierliches hartes Arbeiten, sondern cleveres Abwechseln.
Ein einfacher Amateurzyklus über 4 Wochen
- Woche 1 – Aufbau: Dressur 4x, Longieren 1x, frei 1x
- Woche 2 – Kraft: Dressur 3x mit Fokus auf Versammlung, Geländeritt 1x
- Woche 3 – Verfeinerung: Prüfungsteile in lockeren Einheiten, leichte Ritte
- Woche 4 – Wettkampfwoche / Erholung: eine gute Übungsprüfung oder eine Woche zurückschalten
Wo machen viele Amateure Fehler?
- Jeden Tag dasselbe Muster
- Keine Erholung eingeplant – das Pferd wird stumpf
- Zu wenig Abwechslung (nur Reithalle)
- Wettkämpfe ohne Tapering-Woche
Wie behältst du den Überblick?
Schreibe deine Trainingseinheiten auf. In EquiSight kannst du pro Einheit einen Fokus angeben, eine kurze Notiz hinterlegen und eine Gefühl-Bewertung vergeben (1–5). Nach 2 Monaten erkennst du Muster, die du sonst übersehen würdest.
